ARCHIV: CHRONIK

2004

150 Mitglieder, wovon 19 Jugend / Vermögen Fr. 23'396.10, wovon Fr. 4'490.--im Jugendfond. Da immer alles teurer wird, wir dem Verband für jedes Mitglied (auch die Passiven) jährlich Fr. 12.-- abliefern müssen und das Vermögen ständig abnimmt, wird an der GV vom Vorstand eine Beitragserhöhung beantragt. Dieser wird – wenn auch ungern - zugestimmt: Eintrittsgebühr Aktive inkl. Vereinsabzeichen Fr. 10.-- , Aktive Fr. 70.-- (50.--), Jugend Fr. 25.-- (15.--), Passive Fr. 45.-- (30.--), Aktiv-Frei Fr. 15.-- (neu), Ehrenmitglieder frei. Die erforderliche Statutenänderung wird erledigt. Das Jahresprogramm verläuft im üblichen Rahmen: 03.01. Äschenfischen am Rhein beim Galgen von Ehrenmitglied C. Christen. Es sind 7 Fischer anwesend; zur Gulaschsuppe treffen noch einige Nichtfischer ein. 10.01. Treberwurst-Ausflug nach Ligerz. Der Apero im Zug wird von den Ehepaaren Rüfenacht und Weber offeriert. Bei 34 Teilnehmern wird das Carnotzet bald mal zu klein für uns. 01.05. Frühlings-Bummel. 35 „Saumon“-Leute folgen der Einladung, wandern zur Giebenacher-Hütte und werden von der Küchen-Crew unter der Leitung von Chef-Koch Charly Reinle fürstlich verpflegt. Es gibt Graved-Lachs, Steinpilz-Risotto und Erdbeertörtchen. 19. – 23.05. Auffahrts-Wochenende am Weiher im französischen Jura. Wieder sind 17 Personen angereist – 2 davon zum ersten, aber nicht zum letzten Mal. 20.06. Vereinsfischen am Ägerisee. Es sind über 40 Teilnehmer dabei, erstmals mehr Junioren als Aktivfischer. Der Sieger jedoch ist ein „Alter“ – unser Ehrenpräsident Heinz Schiegg mit u.a. einer kapitalen Schleie. 07.08. Doubs-Fischen Dieses scheint nicht mehr auf grosses Interesse zu stossen; es sind nur 3 Fischer anwesend. 14./15.08. Nacht-Aalfischen in Möhlin. An diesem nehmen 9 Junioren, 2 Aktive und 5 Besucher teil. 10.10. Endfischen am Rhein. Ans Fischen wagen sich 13 Personen und zum Mittagessen kommen 27 Leute. Einmal mehr gewinnt Jörg Gyhr den 1. Preis. 30.10. Preisjassen. Auch dieses Jahr wird das traditionelle Jassen im „Hirschen“ in Birsfelden durchgeführt. Wieder nehmen 25 Personen daran teil. Zwei Damen (Betty Blaser und Margot Fischer) holen vor Fredy Jauslin die ersten Preise ab. 27.11. Niggi-Näggi in der „Safran“-Zunft. Der Wechsel vom Hotel „Victoria“ ins schöne Zunft-Lokal hat sich lt. den Teilnehmern gelohnt. Sie sind mit dem Gebotenen aus Küche und Keller sehr zufrieden. Schade, dass nicht mehr „Saumon“-Leute kamen – nur 15. Für unsere Junioren werden von Marc Güntert und Marcel Haugg noch separate Anlässe organisiert, so am 15.05. Fischen am Weiher „Dreiländereck“ (12 Junge) und am 02.06. Fischen an der Wiese (9 Junioren). Das geplante Junioren-Weekend vom 12/13.06. kann aus organisatorischen Gründen nicht stattfinden. Als Ersatz wird am 28.08. ein weiteres Weiher-Fischen durchgeführt, an welchem 11 Junge teilnehmen. Vom KFV BS werden Fr. 400.-- in die Jugend-Kasse überwiesen. Dem „Saumon“ stehen an den Pachtgewässern folgende Karten zu: Allschwiler-Weiher 6 (3 bezogen), Birs 8 (3 bezogen) Wiese 11 (7 bezogen). Der Fischerverein BL wird aufgelöst. Für die 6 Strecken werden 6 neue Vereine gegründet.

2003

155 Mitglieder, wovon 21 Jugend / Vermögen Fr. 24'259.30, wovon Fr. 4'259.05 im Jugendfond. Ab sofort müssen alle Fischer/innen (ausser Jugendliche zwischen 8 + 14 Jahren) beim ersten Lösen des Rheinpatentes das Brevet vorweisen. Jugendliche unter 8 Jahren dürfen am Rhein nicht mehr fischen. Am Aeschenfischen vom 04.01. nehmen nur 4 Fischer/innen teil! Das traditionelle Treberwurstessen in Ligerz vom 11.01. wird von 27 Leuten genossen. Der Frühlingsbummel führt uns in eine Waldhütte in Diegten, wo wir vom Chef-Koch-Ehepaar Erika und Charly Reinle verwöhnt werden. Es gibt Ung. Gulasch, Kartoffelstock (extra für den Ehrenpräsidenten Heinz Schiegg!!) und zum Dessert Schoggi-Birnen. 35 Menschen und einige Hunde sind anwesend. Der Kantonal-Verband wird doch weiter bestehen. H.P. Schepperle übernimmt das Präsidium. Das Junioren-Fischen vom 17.05. wird wieder am Weiher des FV Dreiländereck durchgeführt. Bereits zum 15. Mal findet das Auffahrts-Weekend am Weiher im französischen Jura statt. Dieses Jahr fahren 17 Damen und Herren nach Bonnetage. Zum diesjährigen Vereinsfischen vom 15.06. geht’s nach Neuenburg (D). 36 Teilnehmer, wovon 6 Jugendliche. Leider ist der Weiher sehr stark verkrautet, sodass er nicht richtig befischt werden kann. 11 Junioren verbringen am 21./22.06. ihr „Weekend“ am „Etang de Staub“ (Bruder unserer Sekretärin Vreni) im elsässischen Seppois. Am Aal-Nachtfischen vom 16. auf den 17.08. scheinen die Mitglieder kein grosses Interesse zu haben – es nehmen nur 8 Jugendliche teil. Am Doubs wird wegen der grossen Trockenheit und des Wassermangels ein Fischereiverbot verhängt, sodass dieser Anlass nicht durchgeführt werden kann. Am 13.09. wird wieder eine „Rhy-Putzete“ organisiert. Neben 20-25 Tonnen Abfall wird oberhalb der Birsmündung auch ein Auto gefunden! Der „Saumon“ ist mit 8 Jugendlichen und 11 Erwachsenen gut vertreten. Zum Endfischen am Rhein vom 05.10. treten 26 Teilnehmer an; 9 haben bei widrigem Wetter Fische gefangen. Beim Essen und der Preisverteilung in der Klause der Wasserfahrer „Fischerclub“ sind 33 Personen anwesend. Der langjährige Präsident des Kantonal-Verbandes, Willy Furrer, verstirbt nach langer Krankheit. Zum Preisjassen vom 08.11. im „Hirschen“ Birsfelden treten 25 Jasser/innen an. Beim anschliessenden Nachtessen sitzen 35 „Saumon“-Leute zusammen. Im Universum des Hotels Viktoria feiern wir am 29.11. unsern „Niggi-Näggi“. 33 Mitglieder sind grösstenteils vom Essen enttäuscht. Nach diversen Reklamationen erhalten wir 20% Rabatt und für 2004 wird uns der Apero offeriert.

2002

152 Mitglieder, wovon 19 Jugend / Vermögen 22'563.10. Unser letztes Gründungsmitglied, Hedy Oberle, verstirbt. Die Stammtischkasse wird zum zweiten Mal gestohlen und diesmal nicht mehr gefunden. Nun tauchte in einem Schrank der „Logel“ der „Sandoz-Fischer“ auf. Er wird uns dienen; die Verwendung muss aber von der GV noch abgesegnet werden. Dieses Jahr wird eine Fischereise an den Ebro organisiert. 7 Teilnehmer fangen 29 Welse, der Grösste misst 194 cm, der Durchschnitt ist 155 cm. Und wieder sind wir ohne Stammlokal! Die Wirtsleute haben sich von einem Tag auf den andern „zurückgezogen“! Durch Einsatz unserer „Alten“ kehren wir nach 22 Jahren in den „Löwenzorn“ zurück.

2001

156 Mitglieder, wovon 14 Jugend / Vermögen Fr. 24'528.95. Ab diesem Jahr müssen Fischer/innen bis zum 60. Altersjahr im Besitz des Schweiz. Sportfischerbrevets sein, um an den Gewässern in BS fischen zu können. Der Präsident R. Blumer richtet im Internet eine Homepage für den „Saumon“ ein. Adresse: www.lesaumon.ch; ab Februar 2001 abrufbar. Auch der Kantonal-Verband hat grosse Probleme mit der Besetzung der Vorstands-Posten und mit Austritten von Vereinen. Es ist sogar von Auflösung die Rede. Ab sofort dürfen BL- und BS-Fischer auf beiden Seiten der Birs ihr Hobby geniessen. Leider wird unser Stammlokal, die „Mägd“, vorübergehend geschlossen – Umbau und fehlender Wirt. Wir werden im „Merian“ aufgenommen; die Lösung ist aber nicht ideal, da der Tisch vor 20.00 und nach 22.00 Uhr schon besetzt ist. Im November kehren wir in die „Mägd“ zurück. Die Fischerei-Interessenten am Oberrhein (FIO) sehen keinen Zweck mehr für ihre Vereinigung und werden per Ende Jahr aufgelöst.

2000

l63 Mitglieder, wovon 14 Jugend / Vermögen Fr. 24'473.65. Edith Brechbühl wird für ihre wertvolle Arbeit als Betreuerin unserer Kranken und Geburtstagskinder zum Ehrenmitglied ernannt. Unser Präsi, Richi Blumer, legt sein Amt als Bewirtschaftungsobmann beim KFVBS nieder. Durch Rücktritte aus dem Vorstand entsteht das grosse Problem der Wiederbesetzung der pendenten Posten und dadurch auch des Weiterbestehens des Vereins. Nach ausserordentlichen Sitzungen und Geprächen mit Kandidaten, die fähig sind und auch in den Vorstand passen, können drei „Mannen“ für die Teilnahme gewonnen werden. Wieder wird eine Fischerreise nach Irland organisiert. Wieder fliegen 11 Mitglieder auf die grüne Insel, wohnen in Mullaghmore und frönen der Hochseefischerei.

1999

170 Mitglieder, wovon 12 Jugend / Vermögen Fr. 27'015.60. Keine speziellen Vorkommnisse.

1998

171 Mitglieder, wovon 11 Jugend / Vermögen Fr. 27'927.45. Die „Saumon“-Damen spenden einen neuen Stammtisch-Wimpel. Dem Vorstand wird pro Mitglied und Jahr Fr. 100.—für Ausflug und Essen bewilligt. Das Jahresprogramm wird erweitert und beinhaltet neu die nachstehenden Anlässe: Aeschenfischen / Treberwurstausflug Ligerz / GV / Frühjahrsbummel / Juniorenfischen / Auffahrtswochende Weiher franz. Jura / Vereinsfischen / Junioren-Weekend / Doubsfischen / Endfischen / Preisjassen / Niggi-Näggi-Feier. Betty Blaser (Ehrenpräsidentin) wird vom KFVBS zum Ehrenmitglied ernannt und erhält vom SFV die Verdienstmedaille. Der Ehrenpräsident Heinz Schiegg organisiert zum letzten Mal eine Fischerreise. 11 Mitglieder fliegen nach Irland und fischen von Crosshaven aus auf hoher See.

1997

155 Mitglieder / Vermögen Fr. 22'134.65. Die GV findet auf den Tag genau (11.01.) nach der Gründung im Jahre 1947 in etwas feierlichem Rahmen statt. Mit Pfeifen- und Trommelklängen wird die Sitzung eröffnet. Betty Blaser tritt nach 7 Jahren als Präsidentin zurück und wird zur Ehrenpräsidentin ernannt. Als ihr Nachfolger wird Richard (Richi) Blumer gewählt. Durch die Fusion der Chemie-Riesen Sandoz und Ciba/Geigy wird der Verein „Sandoz-Fischer“ aufgelöst und vom „Saumon“ übernommen. Dadurch erhöht sich die Mitgliederzahl auf 178. Die zu erwartenden Finanzen werden zu je 50% in die Vereinskasse und den Jugendfond fliessen. Es wird eine Jugendsektion gegründet. Zur Feier des 50-Jahre-Jubiläums findet eine Aperofahrt auf dem Rhein mit anschliessendem Essen im Hotel „Merian“ statt. Leider nehmen nur 52 Mitglieder am Anlass teil. Die vom OK Jubiläum erarbeitete Festschrift sowie der Festführer werden unter der Federführung von Marcel Haugg und der grafischen Gestaltung von Rolf Munz zu einem schönen Werk, das selbst von der Verbandsspitze des SFV als sensationell bewertet wird. Rolf Munz hat auch einen schönen Jubiläums-Pin geschaffen.

1996

167 Mitglieder / Vermögen 20'911.20. Der neue Kantonal-Präsident, E. Freiburghaus (Passivmitglied im "Saumon") gibt an unserer DV seiner Freude Ausdruck, dass sich so viele Frauen im Verein und im Vorstand für die Sache einsetzen. Ebenfalls werden wir gerühmt, der aktivste Verein, auch in den Belangen der Kantonal-Verbands-Tätigkeiten zu sein. Eine dieser Tätigkeiten ist die anstelle der "Rhy-Putzete" stattfindende "Rankhof"-Einweihung (gleicher Termin = keine Helfer). Somit wird kurzfristig beschlossen, im grossen Warteck-Zirkuszelt zu arbeiten; wiederum sind die Leute vom "Saumon" am meisten präsent!

1995

161 Mitglieder / Vermögen Fr. 20'910.75. Cari Christen wechselt vom Vereins-zum OK-Kassier über. Neue Vereins-Kassiererin wird Trudy Beck. W. Furrer nimmt zum letzten Mal in seiner Funktion als Kantonal-Präsident an unserer GV teil. Die GV bewilligt dem OK Jubiläum für seine Aktivitäten den Betrag von Fr. 8'000.--. 2 Mitglieder haben dem Verein ihre Gerätschaften zur Verfügung gestellt. Sie werden verkauft, und der Erlös kommt in den neu gegründeten Jugend-Fond. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Wasserfahrer RHENANIA führt der "Saumon" mit Erfolg eine Fischbeiz. Der Einsatz von freiwilligen Helfern ist allerdings sehr bescheiden!

1994

156 Mitglieder. Mit der Begründung der höheren Beiträge an Kantonal- und CH-Verband und im Hinblick auf das Jubiläumsjahr 1997, in welchem wir unsern Mitgliedern doch einiges bieten möchten, wird an der GV der Antrag auf Beitragserhöhung gestellt und zwar: Aktive von Fr. 35.-- auf Fr. 50.-- und Passive von Fr. 20.-- auf Fr. 30.--. Nach zum Teil heftigen Diskussionen wird dem Antrag zugestimmt. Ebenfalls im Hinblick auf das Jubiläumsjahr wird ein Organisations-Komitee gegründet. Ehren-OK-Präsident soll Herr Reg. Rat Jörg Schild werden. Das OK beschafft T-Shirts mit einem speziellen Jubiläums-Signet, "Gnägi"-Leibchen, Stickers, Pins und Feuerzeuge. Am MUBA-Stand des Verbandes arbeiten unsere Mitglieder kräftig mit. Die Pachtkarten Preise werden erhöht. Für die Wiese auf Fr. 180.--; für die Birs auf Fr. 100.--. Eine Saumon-Gruppe fliegt auf die Kanalinsel Jersey zum Fischfang.

1993

151 Mitglieder / Vermögen 19'184.70. Die GV stimmt den neuen Statuten zu. Unser Mitglied Walter Stauffer rettet das gefährdete Projekt Lachs 2000 der FIO, indem er mit grossem persönlichen Einsatz Sponsoren sucht und findet, welche sich verpflichten, bis zum Jahre 2000 einen festen Betrag an das Projekt zu bezahlen. Dafür wird Walter zum Ehrenmitglied des "Saumon"; er wird später auch vom Kantonalen Fischereiverband geehrt.

1992

141 Mitglieder. Nebst den üblichen Anlässen versuchen wir es in diesem Jahr mit einem Fischkochkurs. Die Statuten entsprechen nicht mehr den heutigen Gegebenheiten und müssen neu überarbeitet werden. Dazu wird eine Kommission gebildet, welche unter der Leitung von Sam Brechbühl effizient arbeitet. Neue Abzeichen müssen bestellt werden. Sie werden etwas grösser und mit Nadel statt Knopf versehen, damit sie auch von den Damen angesteckt werden können. Der "Saumon" tritt der Vereinsgemeinschaft St. Johann bei. Weiter müssen wieder neue Briefbogen und Umschläge mit dem neuen, blauen Druck bestellt werden.

1991

Es wird erstmals ein Auffahrts-Wochende an einem Weiher im franz. Jura durchgeführt. Der Anlass wird zu einem Erfolg und wird auch in den nächsten Jahren stattfinden. 24 Saumonianer nehmen am Gala-Abend anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Kantonalen Fischerei-Verbandes teil. Am vom Kantonal-Verband organisierten Aal-Nachthegefischen macht auch der "Saumon" mit. Jeder Teilnehmer erhält eine Erinnerungs-Medaille. Unser neues Stammlokal ist das Wirtshaus zur "Mägd", wo wir sehr freundlich aufgenommen werden.

1990

E. Blaser (Betty) wird zur Präsidentin gewählt. Dies ist ein Novum in Basel und der Schweiz. Nick Roth wird zum Ehrenmitglied erkoren. Nebst den Wander-Pokalen werden in Zukunft den ersten drei des Vereinsfischen je ein Becher geschenkt. 50 solcher Becher werden gekauft. Wir werden aus unserm heutigen Stammlokal - der "Börse" - rausgeworfen mit der Begründung: es wird zu wenig konsumiert und es kommen unterschiedlich viele Mitglieder an die für uns reservierten Tische!

1989

131 Mitglieder / Vermögen Fr. 13'668.--. Im Juni tritt unser Präsident, Nick Roth, mit sofortiger Wirkung aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen zurück. Sam Brechbühl erklärt sich bereit, den Verein bis zur nächsten GV a.i. zu führen. Für eine Gewässerschutz-Initiative soll jedes dem Verband angeschlossene Mitglied Fr. 5.-- bezahlen.

1988

134 Mitglieder / Vermögen 10'174.40. Bethli Hunsperger darf den Damenpokal mit nach Spanien nehmen und spendet den Neuen. Da den einzelnen Vereinen zu wenig Platz und Beachtung am Stand der Fischer an der MUBA geschenkt wird, nimmt der "Saumon" nicht teil und spendet dafür Fr. 200.-- an die Aktion "Denk an mich". Wir tragen unser Gründungsmitglied Hans Oberli zu Grabe. Die ersten Lachse kehren zurück; allerdings nur bis Iffezheim. Hans Emmenegger spendiert dem Vorstand mit Anhang selbst gefangenen Island-Lachs. Aus dem von Sandoz gegründeten Rhein-Fond erhält der "Saumon" Fr. 1'560.-- (l04 gemeldete Aktiv-Mitglieder à Fr. 15.--).

1987

132 Mitglieder / Vermögen Fr. 10'011.40. Die Wiese wird für zwei Jahre gesperrt mit der Begründung, dass sie ausgefischt ist. Andere Kantone offerieren den geschädigten Basler-Fischern Gastpatente, z.B. Aargau stellt 25 Karten zur Verfügung. Am 14. Juni findet aus Anlass des 40-jährigen Jubiläums eine 3-Seen-Rundfahrt statt. Für das Wettfischen werden Fr. 880.-- gesammelt. Die Fischerreise führt nach Nordirland (mutig, mutig).

1986

123 Mitglieder / Vermögen 8'395.50. Der "Saumon" stellt dem Kantonal-Verband Antrag auf Statutenänderung den Modus Kassa-Revision betreffend. Durch einen Brand im Werk Schweizerhalle der Sandoz wird der Rhein vergiftet und alles Leben in ihm stirbt. Der Rhein wird für die Fischerei vorläufig gesperrt.

1985

Fritz Waldmeier tritt als Vize zurück. Sein Nachfolger wird Sam Brechbühl. Auch der langjährige Kassier, Michel Sthioul, ist amtsmüde und tritt zurück. Seinen Posten übernimmt Cari Christen.

1984

131 Mitglieder / Vermögen Fr. 6'336.80. Wieder kommt ein Weiher im Elsass ins Gespräch, gibt zu Diskussionen Anlass und wird ad acta gelegt. Willy Furrer wird neu zum Präsidenten des Kantonal-Verbandes. Walti Herrmann ist neuer Obmann der Fischerei-Interessenten am Oberrhein (FIO). Der "Saumon" übernimmt eine Lachspatenschaft. H. Schiegg stiftet dem "Saumon" einen Jugend-Wanderpokal.

1983

Nach 18 Jahren als Präsident tritt Heinz Schiegg zurück. Er wird zum Ehren-Präsidenten gewählt, und als sein Nachfolger wird Nick Roth bestimmt. Die Fischenz Seewen wird neu verpachtet. Diesmal führt die Fischerreise nach Schottland.

1982

Es ereignet sich nichts besonderes.

1981

Die Eintrittsgebühr für Aktive wird auf Fr. 30.-- angehoben.

1980

Verena Aufranc-Staub tritt nach 15 Jahren im Vorstand zurück. Als Nachfolgerin kommt Betty Blaser in Frage; dies bedingt aber eine Statutenänderung, da sie noch im Kantonal-Verband und bei den Sandoz-Fischern engagiert ist. Der Statutenänderung wird mit 1 Gegenstimme zugestimmt. Dem Vorstand werden neu Fr. 400.-- bewilligt. Die Sammelbüchlein fürs Wettfischen bringen Fr. 767.-- ein!! 20 Mitglieder haben die Prüfung für das Schweiz. Sportfischerbrevet bestanden.

1979

127 Mitglieder / Vermögen Fr. 4'255.30. Dem Wechsel des Stamms vom "Löwenzorn" in die "Schuhmachernzunft" wird zugestimmt. Hier finden nun auch die Vorstands-Sitzungen statt. Im September fliegt eine Fischergruppe auf die Orkney-Inseln. Am Jungfischerkurs des Kantonal-Verbandes stellen sich unsere Kameraden Seppi Lehmann und Hausi Staub als Instruktoren zur Verfügung. Im Oktober sind wir für ein verlängertes Wochende im Pescano am Lungernsee.

1978

123 Mitglieder (nur noch 3 Jugend). An der GV müssen vier Anträge behandelt werden: 1. Stammlokal-Wechsel: wird mangels guter Alternativen abgelehnt. 2. Herabsetzung des Jugendalters von neu auf 8-18 Jahre: angenommen. 3. Verbot des Anfütterns an Wettfischen: ja, aber je nach Gewässer aufgehoben. 4. Der Gabentisch am Wettfischen soll zur Hälfte mit Nichtfischerei-Artikeln bestückt sein: angenommen. Die Vorstands-Sitzungen wechseln vom "Schnabel" in den "Stadtkeller". Der Tod von Erich Milliet ist zu beklagen. Es findet eine erste Wiese-Putzete statt.

1977

Erich Milliet stiftet den Pokal für den Gewinner des Endfischens. Eine Irlandreise (mit Booten auf dem Shannon) wird organisiert. Präsident H. Schiegg arbeitet in einer Kommission des Kantonal-Verbandes mit (neue kantonale Fischerei-Verordnung). Nun geht auch die Wiese-Pacht an den Kantonal-Verband über. Versuchsweise sollen 15 Karten an die ehemaligen Pächter und 30 an die Vereine gehen (Preis ca. Fr. 120.--).

1976

127 Mitglieder / Vermögen Fr. 3'586.70. SFV und Kantonal-Verband erhöhen die Beiträge um einen Franken. Der Hechtstamm findet guten Anklang und soll ins Jahresprogramm aufgenommen werden. Am Silvaplanersee wird ein Fischer-Weekend durchgeführt. Die gefangenen Fische werden am Abend zusammen mit Zürcher Fischern genossen. Nun steht dem Kantonal-Verband auch der Allschwiler-Weiher zum Befischen zur Verfügung. Er soll den Pensionierten und Invaliden vorbehalten bleiben.

1975

Fritz Waldmeier wird zum Vizepräsidenten gewählt. In Anbetracht des Kassabestandes wird einer Erhöhung des Aktiv-Beitrages auf Fr. 30.-- zugestimmt. Vom Kantonal-Verband wird ein Anzug betr. Pacht von Birs und Wiese eingereicht. Für die Initiative wird Geld gesammelt. Im Juni zählt man bereits 5'000 Unterschriften und den Sammelbetrag von Fr. 2'600.--. Louis Haegeli gibt seine Birspacht an den Kantonal-Verband ab und wird von diesem zum Ehrenmitglied erkoren. Die Birskarten werden zu Fr. 30.-- nach einem Mitgliederschlüssel abgegeben. Der "Saumon" erhält 8 Karten.

1974

131 Mitglieder / Vermögen Fr. 3'164.15. Es wird eine Schottlandreise organisiert, an welcher 16 Mitglieder teilnehmen und jeder Fr. 1'440.-- zu bezahlen hat. Der Damenpokal geht an Berti Lehmann über. Die Hans Kury AG stiftet einen Neuen. Die Preisverteilung des Wettfischens findet am darauffolgenden Mittwoch statt und wird verbunden mit einem Hechtessen. Zum 100. Geburtstag des "Löwenzorn" werden die Präsidenten der dort eingeschriebenen Vereine zu einem Umtrunk eingeladen.

1973

140 Mitglieder (davon 12 Jugend!). Dem Vorstand wird neu Fr. 300.-- für ein Essen bewilligt.

1972

140 Mitglieder / Vermögen Fr. 4'205.25. Am 4. Juni wird das 25-jährige Jubiläum mit einer Schifffahrt auf der "Stadt Basel" gefeiert. Den Mitgliedern wird eine Wappenscheibe mit dem Vereins-Emblem überreicht.

1971

150 Mitglieder / Vermögen Fr. 3'617.70. Die GV wird neu im "Löwenzorn" durchgeführt. Zukünftig wird auch der Stamm dort sein, da das Casino nach dem Umbau für uns nicht mehr geeignet ist. Der Beitrag an den Kantonal-Verband wird neu auf Fr. 4.-- festgesetzt. Änderung der Vereinsbeiträge im "Saumon". Verzicht auf Eintrittsgebühr für Jugend-Mitglieder. Erhöhung des Passiv-Beitrages von Fr. 10.-- auf Fr. 15.--. Die Freimitgliedschaft soll nach 25-jähriger Zugehörigkeit verliehen werden. Eine Irlandreise mit 18 Teilnehmern wird organisiert.

1970

Der Antrag, von den Freimitgliedern einen Unkostenbeitrag zu verlangen, wird von der GV abgelehnt. Die Aqua Viva wird gegründet; der Kantonal-Verband tritt als Mitglied bei. Das Stadt-Casino wird umgebaut; der Stamm wird für August und September in den "Trumpf" verlegt. Die Niggi-Näggi-Feier findet erstmals ohne Kinder statt. Der Zusammenschluss von SFV und Sp.FV kommt doch zustande.

1969

An der GV wird beschlossen, die Halbjahres-Versammlung abzuschaffen. Der Präsident des Sportfischer-Verbandes, Herr Straub, orientiert, dass ein Zusammenschluss der beiden Dachverbände in immer weitere Ferne rückt. H. Hug tritt als Kantonal-Präsident zurück, sein Nachfolger wird H. Stauffiger. Der Kantonal-Verband lädt zu einer a.o. Präsidenten-Konferenz ein, zu der auch die Präsidenten der BL-Vereine eingeladen werden. Wichtigstes Traktandum ist die Verschmutzung der Birs durch die Papierfabrik Ziegler.

1968

Neue Jahresbeiträge: Aktive Fr. 20.-- / Jugend Fr. 10.-- / Passive Fr. 10.--. Ein neuer Modus für die Geburtstagskarten wird eingeführt: zum 60., 65. und 70. Geburtstag, anschliessend jedes Jahr.

1967

166 Mitglieder / Vermögen Fr. 5'076.60. An der 20. GV wird den Gründungs- und Ehrenmitgliedern sowie allen im Jahre 1947 Eingetretenen eine Jubiläums-Plakette überreicht. Fredy Jauslin wird zum Vize-Präsidenten gewählt.

1966

162 Mitglieder / Vermögen Fr. 5'000.--. Der "Saumon" tritt als Verein aus dem Gewässerschutz Nordwestschweiz aus, die Vorstandsmitglieder bleiben einzeln dabei; somit haben wir mehr Stimmen. Dem Vorstand wird die Entschädigung für ein Essen von Fr. 150.-- auf Fr. 200.-- erhöht; die Partner/innen dürfen erstmals mit dabei sein. Zum zweiten Mal wird der Vorstand zu einem Plauschfischen an den Weiher von Erika und Fritz Waldmeier eingeladen. Fürs Wettfischen wird von E. Milliet ein Pokal gestiftet für den grössten Fisch und der Verein kauft einen Damen-Pokal in Form einer Zinnvase. Unser Gründungsmitglied und Ehrenpräsident, Eugen Destraz, verstirbt. Vreni Staub wird an der Schweizer-Meisterschaft in Neuenburg Vize-Schweizermeisterin. Die AZ berichtet über ein grosses Fischsterben von 2-3'000 Forellen in der Wiese. Laut Untersuchungen durch den Fischereiaufseher, Thedy Huber, wäre das der ganze Bestand der Wiese und er selbst zählte lediglich 12 tote Forellen und ca. 100 Grundeln.

1965

158 Mitglieder / Vermögen Fr. 4'779.60. An der GV werden die Themen Gewässer-Verschmutzungen, Kraftwerkbauten und Schiffbarmachungen ausführlich behandelt und diskutiert. Heinz Schiegg wird zum Präsidenten gewählt und als Novum im Verein, eine Frau - Verena Staub - zur 1. Sekretärin. Der zurücktretende Präsident, E. Milliet, wird zum Ehrenmitglied. Im Moment ist der "Saumon" der grösste Verein im Kanton. Für den Köderfischfang mit der Butzliflasche sind Bewilligungs-Karten zu Fr. -.75 bei der Federation de Pêche Jurassien in Delsberg zu lösen. In der "Rheinhalle" wird ein Pilzkurs mit anschliessendem Filetierkurs durchgeführt. Es nehmen 56 Personen teil. Aufgrund der miserablen Textänderungen in den Basler Zeitungen werden von uns keine Berichte mehr eingeschickt. Dem Kauf eines Trophäen-Schrankes für Fr. 1'066.-- wird von der Halbjahres-Versammlung zugestimmt. Durch Spenden wird die Vereinskasse nur noch mit Fr. 550.-- belastet.

1964

149 Mitglieder. Die Damen schenken dem Verein einen Stammtisch-Wimpel; P. Soppelsa fertigt den Sockel dazu an. Die Vereins-Standarte wird präsentiert und erntet Riesen-Applaus. Trix Milliet übergibt sie dem Taufpaten und Initianten Ernst Fischer. Der Preis für die Standarte beträgt Fr. 510.50 und wird hälftig vom Vorstand und der Vereinskasse bezahlt. Sie soll künftig an frohen und traurigen Anlässen mit dabei sein. Heinz Schiegg wird zum Vize-Präsidenten, Michel Sthioul zum Kassier gewählt. Ausserdem bekleidet Heinz im Kantonal-Verband den Posten des Sekretärs. Kantonal-Verband, Fischerfreunde BVB und "Saumon" beschliessen, auf ihr Kredit-Guthaben beim Schweiz. Sportfischer-Verband zu verzichten, da dieser durch Unterschlagung des Kassiers in grosse Schwierigkeiten gerät. Für unser Wettfischen wird ein Wanderpokal in Form einer Basler Kanne angeschafft (Fr. 108.--). Bei der Schweizer-Meisterschaft kommt Verena Staub als 10. in die Medaillenränge; der "Saumon" erreicht als Verein den 14. Rang. In Zukunft soll Mitgliedern und befreundeten Vereinen eine Neujahrskarte geschickt werden. Ein Komitee gegen die Schiffbarmachung des Hochrheins soll gebildet werden (Initiant Hr. Graf vom "Petri-Heil"); in Twann ein solches gegen die Schiffbarmachung der Aare. Im Broye-Kanal ist ein grosses Fischsterben (Vergiftung). Das Bundesgericht fällt nachstehendes Urteil: Fische in der Broye sind herrenloses Gut!! Aber wer ohne Bewilligung fischt, wird bestraft!!

1963

An der GV wird den am Vereinsgeschehen aktiv teilgenommenen Mitgliedern ein Ehrentrunk kredenzt. H. Schiegg stellt den Antrag, Passive seien bei geselligen Anlässen den Aktiven gleichzustellen. Dies wird, da nicht statutengemäss, abgelehnt. Im Mai wir ein Gartenfest durchgeführt mit einem Reinerlös von Fr. 659.--. Der Kantonal-Verband strebt einen Verbindungsweg zwischen der Mittleren- und der Wettstein-Brücke an. Der Antrag wird vom Regierungsrat mit der Begründung abgelehnt, dies würde zur Verschandelung der Landschaft führen. Der Kantonal-Verband verschickt eine Sperrliste. Einer Bitte des "Petri-Heil" um Zustellung unserer Statuten und der Mitgliederliste wird nicht stattgegeben. Ein vorgeschlagener Wechsel des Stammlokals in die "Jägerhalle" wird abgelehnt mit der Begründung, dass der "Saumon" als einziger Fischerverein seinen Stamm im Grossbasel hat. Der Herbst-Bummel kostet den Verein Fr. 50.--; 51 Personen - davon 8 Gäste und 11 Kinder - nehmen teil. Der "Saumon" wird im Basler-Adressbuch aufgeführt und die Firma Burger+Söhne offeriert eine Geschenksendung "Rössli"-Stumpen zuhanden der nächsten GV.

1962

An der GV müssen 9 Mitglieder, die den Beitrag trotz Mahnungen nicht bezahlten, aus dem Verein ausgeschlossen werden. Heinz Schiegg wird zum neuen Kassier und Sam Brechbühl zum Beisitzer gewählt. Das Jahresprogramm enthält 12 Anlässe. Ein Bericht über unsere GV erscheint in allen 4 Basler Zeitungen, im Petri-Heil und in der Schweiz. Fischerei-Zeitung. Ernst Fischer ist der PR-Verantwortliche. Die Zeitschriften "Feld, Wald und Wasser", "Fisch und Fang", "Petri-Heil" sowie die "Schweiz. Fischerei-Zeitung " werden abonniert; sie liegen am Stamm auf. Pauli Soppelsa spendet einen selbst gebastelten Holzkasten mit Metall-Nummern für unsere Wettfischen. An der Schweizer-Meisterschaft im Zapfenfischen werden 3 Aktive und ein Jugendmitglied mit einer Medaille geehrt. Das Wettfischen des Kantonal-Verbandes findet an 2 Tagen statt: Samstag Jugend, Sonntag Aktive. Kantonal-Präsident H. Hug hat eine Eingabe an die Regierung gemacht: den aktiven Staats-Bediensteten soll für den Anlass Urlaub gewährt werden. H. Schiegg stellt den Antrag, nicht der Verein sollte Mitglied im Gewässerschutz-Verband sein, sondern jedes Vorstandsmitglied einzeln und der Beitrag von Fr. 5.-- soll von der Kasse bezahlt werden. In der National-Zeitung erscheint ein Artikel über unsere Niklausfeier.

1961

143 Mitglieder / Vermögen Fr. 4'232.30. An der GV werden die Statuten-Änderungen angenommen, zusätzlich wird ein Passus aufgenommen, dass Vorstands-Mitglieder nicht in einem andern Verein in einer Kommission mitwirken dürfen. Neue Beiträge: Aktive Eintritt Fr. 15.-- / Jahresbeitrag Fr. 15.--, Jugend Eintritt Fr. 5.-- / Jahresbeitrag Fr. 7.50, Passive Beitrag Fr. 6.--. Dem Plan, ein Gartenfest durchzuführen, wird nicht zugestimmt. Die Jugendgruppe wird von F. Iseli betreut und 5 Damen werden zu Aktiv-Mitgliedern. Für den Vorstand wir ein Geschäfts-Reglement geschrieben. Für das Wettfischen stellt E. Stirnimann seinen Weiher in Bisel zur Verfügung. Man fährt mit einem Bus der Metro-Car und bezahlt dafür 120 Nouveau Francs. E. Milliet wird vom Schweiz. Sportfischer-Verband zum Ehrenmitglied ernannt. Am Schluchsee-Wettfischen kann nicht teilgenommen werden, da der Jahresfischerei-Schein verlangt wird. Die Vorstandssitzung vom 30. Juni kann nicht durchgeführt werden, es sind zu wenig Mitglieder da und somit ist man nicht beschlussfähig. Das Endfischen vom 24. September muss wegen des Eidg. Trachtenfestes in Basel verschoben werden. An der Besichtigung des Schifffahrtsmuseums und der Aussichts-Terrasse nehmen 13 Erwachsene und zwei Kinder teil. Die GABU stellt dem "Saumon" 2 Weekendkarten zu Fr. 40.-- für die Strecke Augst-Stein zur Verfügung. Der "Saumon" lehnt den Vorschlag des Kantonal-Verbandes für eine Wiese-Putzete ab mit der Begründung, dies sei Sache des Staates. Der Beitrag an den Kantonal-Verband erhöht sich von Fr. --.80 auf Fr. 1.--. An der a.o. Vereinsversammlung vom 15. November wird Heinz Schiegg, als Ersatz für den verstorbenen Jonny Braun, als Beisitzer in den Vorstand gewählt. Am Niggi-Näggi nehmen 43 Erwachsene und 15 Kinder teil. Die Kinder geniessen Grättimänner, die Erwachsenen gebackenen Dorsch zu Fr. 3.30 (Gäste Fr. 3.50).

1960

Die GV bewilligt dem Vorstand Fr. 150.-- für die geleistete Arbeit. Erstmals wird das Vereins-Wettfischen am Rhein in Basel durchgeführt. Es werden 15 Preise eingekauft und die Preisverteilung findet im Rest. "Metzgern" statt. Der Kantonal-Verband teilt mit, dass für jede Bisamratte, die zwischen Augst/Wyhlen und dem Kraftwerk Birsfelden gefangen, eine Prämie von Fr. 5.-- bezahlt wird. An der Halbjahres-Versammlung überrreicht E. Höfflin dem Verein eine Tischglocke. Statutenrevision: Freimitglieder sind neu Damenmitglieder; Aufnahme von Passiv-Mitgliedern sowie von Jugendlichen (Söhnen) im Alter zwischen 15 und 20 Jahren. An der Schweizer-Meisterschaft wird ein gemeinsames Pic-Nic eingenommen. 1/2 Poulet 3.-- / Bier -.60 / Coca -.40 / 1 lt Fendant 3.-- / 1 lt "Freudentränen" 3.20! Die Fischerei-Zeitung "Fisch und Fang" wird abonniert und in Zukunft am Stamm aufliegen. Der Sportfischer-Verein lädt zum 25-jährigen Jubiläum ein; dem wird Folge geleistet und ein Geschenk überbracht.

1959

139 Mitglieder / Vereinsvermögen Fr. 3'295.95. Jahresprogramm: GV; Wettfischen Baden/Deutschland; Vereins-Wettfischen; Schluchsee-Wettfischen; Bundesfeier; CH-Wettfischen in Neuenburg; Kantonales Wettfischen; Filmmatinée im "Palace"; Niggi-Näggi-Feier.

1958

159 Mitglieder. Beitrag Aktive Fr. 15.-- / Frei Fr. 5.--. Eintrittsgebühren Aktive Fr. 15.-- / Frei Fr. 2.--. Auch dieses Jahr findet unter der Leitung von Kamerad Burk (Seilerei und Fischereiartikel) ein Knüpfabend statt, zu dem auch der Kantonal-Verband, der Kant. Aufseher und 6 weitere Vereine eingeladen werden. Es soll eine Initiative gegen den Bau des Kraftwerks "Clos du Doubs" ergriffen und unterstützt werden. Für das Wettfischen im Elsass werden 25 kg Forellen eingesetzt; 2 Kameraden übernehmen die Nachtwache und vom Hüninger Zoll nach Village-Neuf besteht ein privater Pendeldienst. Den 1. August feiern wir zusammen mit dem Wasserfahrverein RHENANIA; für den "Saumon" werden am Rheinbord 2 Tische reserviert. Der Weiher in Village-Neuf wird per 1959 neu verpachtet. Wir behalten die Sache im Auge.

1957

Die GV vom 6. Februar stimmt mit 58 gegen 24 Stimmen einem Erwerb des Weihers zu, unter der Bedingung, an einer a.o. Versammlung einen einwandfreien Finanzierungsplan vorgelegt zu bekommen. Dieser fällt höher als angenommen aus und die Diskussionen beginnen von neuem. Es werden andere Objekte gesucht.

1956

An der DV des SSFV werden Adolf Häring zum Vizepräsidenten und Erich Milliet zum Zentral-Kassier gewählt. Mit dem Sportfischerverein Pratteln wird über die Pacht der Fischenz im Bann Pratteln und Augst verhandelt. Beide Vereine sind an der Pacht interessiert. Am 25. August findet eine Sitzung statt. Nebst unserem Präsidenten, A. Häring, sind anwesend der Gemeinderat von Augst; Dr. Leuthold, Verantwortlicher der Salinen; Herr Stocker von der Firma Rohrer, sowie die Hauptinteressenten der Familie Blank. Diese sind gegen eine Zulassung anderer Steigerungs-Interessenten ausser den Prattlern. Die Strecke Saline/Augst wird an die Familie Blank verpachtet. Am 9. Dezember findet im Rest. "Warteck" in Muttenz die Steigerung der beiden Rheinstücke Birsfelden und Muttenz statt. Der erste Teil wird mit Fr. 300.-- ausgerufen und dem BL-Fischerverein für Fr. 1'500.-- zugeschlagen. Das zweite Stück wird auf Fr. 670.-- hochgetrieben, sodass die Pacht inkl. Einsatz auf ca. Fr. 3'200.-- zu stehen käme (bis anhin Fr. 1'800.--). Der "Saumon" teilt mit, dass er weiterhin Interesse an der Pacht Augst bekundet. Diese wird unter der Hand der Familie Blank zugesprochen. Das ist unstatthaft und wird ausserdem nicht im Amtsblatt bekannt gegeben. Der "Saumon" will Rekurs einreichen und ist weiterhin an der Pacht interessiert. Als Garanten verpflichten sich die Kameraden Lehmann und Steiner. Die Familie Blank geht als Sieger hervor; uns werden "freundlicherweise" 5-10 Karten zur Verfügung gestellt!! Paul Graf schenkt dem Verein einen Becher-Kasten. Jedem Mitglied soll zum 60. Geburtstag eine Karte geschickt werden. Der Kant. Fischerei-Aufseher, Karl Glaser, hält einen Vortrag über seine Tätigkeit und die Betreuung der Fischbrutanstalt. Dieses Jahr werden 160'000 junge Forellen und 70'000 Lachse aufgezogen; oberhalb des Kraftwerks Birsfelden 3'000 Zander und 10'000 Schleien eingesetzt. Der Vortrag wird vorgängig in allen vier Basler Zeitungen angekündigt. Da verschiedene Restaurateure Mitglieder in unserm Verein sind, sollen deren Lokale wechselweise für Sitzungen und Veranstaltungen berücksichtigt werden. Der Vorstand beschwert sich darüber, dass interessante Vorträge und die Halbjahres-Versammlung sehr schlecht besucht werden und dies beschämend ist für einen Verein mit dieser hohen Mitgliederzahl. Der "Saumon" beteiligt sich an vier Wettfischen: Morschwiller-le-Bas, Schweizer-Meisterschaft in Yverdon, Kantonales in Basel und Vereins-Wettfischen in Neudorf. Am letzteren nehmen 89 Saumonianer teil. Kamerad Bürgin, Fischereigeschäft, stiftet den Herren-Wanderbecher, Hans Hunziker denjenigen für die Damen. Die Pokale können nach 2x hintereinander oder 3x mit Unterbruch persönlich behalten werden. Im Amt Säckingen und im Muri-Moos werden Weiher zur Pacht angeboten, und in der Nähe von Neudorf wird uns ein solcher zum Pachtzins von FrF.15'000.-- auf neun Jahre fest offeriert. Hier könnten ca. 20 Fischer ihrem Hobby frönen, ist also zu klein für uns und wird abgelehnt. Ein weiteres Objekt zwischen Blotzheim und Bartenheim könnte für uns interessant werden: 30 x 200 m; ausbaggern zu unsern Lasten (ca. Fr. 1'000.--); Pacht Fr. 160.--p.a., fest auf 9 Jahre. Weitere Abklärungen ergeben, dass das Land zu kaufen wäre und sich die Gesamtkosten auf Fr.15'000/20'000 belaufen würden. Viele Sitzungen und enorme Arbeit für die Verantwortlichen.

1955

185 Mitglieder und keine besonderen Vorkommnisse.

1954

188 Mitglieder (152 Aktive und Frei = Damen). Der zurücktretende Präsident, E. Destraz, wird zum ersten Ehrenmitglied des "Saumon" und zum Ehrenpräsidenten gewählt. Der Zentralpräsident freut sich über das Novum und Exemplum, so viele Damen am Vereinsleben teilnehmen zu lassen. Neuer Präsident wird Adolf Häring. Eine Ehrennadel (Vereinsabzeichen mit goldenem Kranz) wird geschaffen und die erste dem Ehrenpräsidenten überreicht. An der HOSPES in Bern arbeitet eine Saumon-Equipe am Filetiertisch. An 19 Abenden werden von 244 Helfern 2'050 kg Schwalen filetiert. Von 6 Vereinen aus Basel-Satdt und Basel-Landschaft hat der "Saumon" mit 117 Helfern den Hauptanteil der Arbeit geleistet, nämlich 48%!!! Dem Kantonal-Verband wird für das Wettfischen ein Liegestuhl im Wert von Fr. 17.- gespendet. Unser Wettfischen wird am 3. Oktober am Bottminger-Weiher durchgeführt. Der Weiher geht in Kantonsrecht über. Die Jahresfeier soll aus finanziellen Gründen einfacher gestaltet werden. Die Artisten werden vom Programm gestrichen; dieses wird aus den eigenen Reihen bestritten. Der Eintrittspreis in den grossen Festsaal des Casinos beträgt Fr. 1.50.

1953

183 Mitglieder; Kassabestand Fr.1'214.40; Vereinsvermögen Fr. 2'543.--. Beschluss für Jahresbeitrag Freimitglieder Fr. 2.--. Anstelle des Vereinsausfluges wird ein Sommernachtsfest im Bottminger Schloss durchgeführt. 400 neue Statuten zum Preise von Fr. 145.-- werden gedruckt.

1952

157 Mitglieder; Vermögen Fr. 1'259.55. Erhöhung des Jahresbeitrages auf Fr. 7.--. Dem Kantonal-Verband soll beigetreten werden, wenn uns dieser garantiert, dass Herr Brodbeck keinerlei Funktionen im Vorstand mehr ausübt. Dem Kassier des "Saumon" wird betrügerische Kassaführung vorgeworfen. Aus diesem Grund wird am 9. April eine a.o. GV einberufen und dem Kassier Verfehlungen von Fr. 563.35 nachgewiesen. Durch geheime Abstimmung wird beschlossen, auf eine Strafanklage zu verzichten. Es soll ein Schuldvertrag mit dem Fehlbaren abgeschlossen und dieser aus dem Verein ausgeschlossen werden. 14 von 157 Mitgliedern besitzen ein Auto. Somit soll die Vereinsfahrt erstmals mit dem PW durchgeführt und den Besitzern der Benzinverbrauch vergütet werden. Es wird eine Adressier-Maschine gekauft. Einem Mitglied, welches seit längerer Zeit zum Kuraufenthalt auf der Grimmialp weilt, wird der Jahresbeitrag erlassen. Da der von uns beanstandete Herr im Kantonal-Verband doch wieder Ämter im Vorstand und am Wettfischen bekleidet, wird einstimmig beschlossen, aus dem Verband auszutreten. Der neue Präsident im Verband, W. Argast, ersucht uns um Verbleiben und Geduld.

1951

123 Mitglieder. Aufgrund eines Schreibens des Polizei-Departementes betr. Fischeinsatz im Rhein werden Fr. 50.-- gespendet. Auch die Birsthaler erhalten wieder Fr. 100.--. An der GV wird angeregt, einen Fond zum Erwerb eines eigenen Weihers anzulegen. Die Pacht eines solchen in der Badischen Nachbarschaft steht in Aussicht. Der Eigentümer rät, momentan von einer Pacht abzusehen, da das Benehmen der französischen Besatzungs-Behörden alles andere als anständig sei und er auf die Beendigung der Besatzung hoffe. Dem Verein wird von Dölf Häring ein Riesen-Stammbuch übergeben. Für Fr. 20.-- soll eine Vervielfältigungs-Maschine angeschafft werden. Vereinsfahrt mit Car nach Ligerz; Wettfischen von 9.30 bis 12.00 Uhr, anschliessend Filetierkurs und Mittagessen. Dies alles für Fr. 19.--. Eine Haftpflicht-Versicherung für die Mitglieder wird abgeschlossen. Prämie pro Kopf 55 Rappen. Briefpapier und Umschläge mit dem Signet werden gekauft. Von der SP Mulhouse werden uns 4 Spezial-Bewilligungen für den Lachsfang zur Verfügung gestellt; Preis pro Bewilligung FrF. 1'150.--. Zwecks Durchführung eines Filetierkurses können gefangene Fische lebend im "Kleinen Klingental" abgegeben werden. Einer Einladung zum 40-jährigen Jubiläum der GABU wird Folge geleistet und ein Geschenk in Form eines Zinntellers (Fr. 45.55) überbracht. Der Kantonale Fischerei-Verband ersucht um Beitritt unseres Vereins. Die nächste GV soll darüber entscheiden.

1950

Bereits 105 Mitglieder. Die Eintrittsgebühr ist neu Fr. 15.--. Als neues Vereinslokal wird das "Stadt-Casino" bestimmt. Ein Vereinsabzeichen wird in Auftrag gegeben. Es wird für Fr. 3.-- verkauft. Den Birsthalern überweisen wir neu Fr. 100.--. Die Gründer des Gewässerschutzes Nordwestschweiz erhalten vom Kantonalen Fischerei-Verband keine finanzielle Unterstützung. Der "Saumon" spendet Fr. 20.-- und Kamerad J. Braun wird in den Vorstand des Gewässerschutzes NW-Schweiz gewählt. Die 20 Franken sollen in Zukunft jährlich gesprochen werden. An der Mitglieder-Versammlung im Mai erfahren wir an einem Vortrag, dass sich der Rhein nicht mehr für Äschen und Forellen eignet, die Fische wandern ab oder gehen zugrunde. An der gleichen Versammlung lehnen die Mitglieder einen Eintritt in den Kantonalen Fischerei-Verband ab. An einer Vereinsfeier im November werden folgende Gäste eingeladen: Dr. Steinel, Präsident "Gaulois Rhinois"; Mr. Denz, Präsident SP Mulhouse, HH. Gunzenberger, Präsident Schweiz. Sportfischer-Verband; Marti, Präsident Birsthaler sowie der Kunstmaler Hans Weidmann, der Schöpfer unserer Dekorations- und Schnitzelbank-Bilder. Die Schonzeit der Lachse im Rhein dauert nur noch vom 11. November bis 24. Dezember. Der Beitrag an den Sportfischer-Verband beträgt pro Mitglied Fr. --.75.

1949

Erhöhung der Eintrittsgebühr von Fr. 2.-- auf Fr. 12.--; ausgenommen Freimitglieder. Dem Fischerverein Birsthal wird in Anbetracht seiner Leistung zur Erhaltung der Birs ein Beitrag von Fr. 50.-- überwiesen.

1948

Der "Saumon" wechselt seinen Stamm ins Rest. "Schuhmachernzunft". Ein Familien-Ausflug ins Elsass kostet FrF 54'000.-- (SFr. 625.60). Der Verein besteht bereits aus 83 Mitgliedern und ende Jahr beträgt das Vereinsvermögen Fr. 1'175.30.

1947

Im Rest. "zum alten Zoll" treffen sich am 11. Januar um 20.00 Uhr 17 Interessierte, um den Sportfischerverein "Le Saumon" zu gründen. Eingeladen zur Gründungsversammlung ist Herr Louis Strjbi, Präsident des Fischervereins Neudorf (Elsass). Seine Anwesenheit ist wichtig, um über die staatlichen Vorschriften aus Paris informiert zu werden. So dürfen nur 10% eines französischen Vereins Ausländer sein, und diese wiederum müssen einem Verein an ihrem Wohnsitz angehören. Dies, um den französischen Behörden ein Rückgriffsrecht zu garantieren. Zudem hat dieser Verein Mitglied einer schweizerischen Dachorganisation zu sein, andernfalls würde die Association Mulhouse Campagne die Kartenausgabe verweigern. Am 31. März wird der "Saumon" in den Schweiz. Sportfischerverband aufgenommen.